Verhaltensauffälligkeit


"Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele

durch den Körper zu heilen." - Oscar Wilde

Was ist ein Trauma?

 

Man unterscheidet zwischen seelischem und körperlichem Trauma.

Seelisches Trauma bedeutet eine seelische Verletzung oder eine psychische Ausnahmesituation, ausgelöst durch überwältigende Ereignisse oder Bedrohung für das Leben.

Körperliches Trauma bedeutet zum einen ein Trauma ausgelöst durch Unfälle, jedoch ist ein körperliches Trauma ebenso ein Begriff aus der Medizin, welcher auf körperliche Verletzungen bezogen ist. Hierbei darf man nicht vergessen, dass selbst ein Nadelstich streng genommen ein Trauma auslöst, ein Mikrotrauma.

 

Welche Ereignisse können traumatisierend auf ein Pferd wirken?

 

Absetzen des Fohlens, ohne Herde zurückgelassen werden, diverse Trainingsmethoden, Futterentzug, Unfälle, Gewalt u. v. m.



Was ist eine Verhaltensauffälligkeit/ Stereotypie?

 

Verhaltensauffälligkeiten sind ritualisiert ablaufende Verhaltensweisen, welche regelmäßig vom Pferd ausgeführt werden. Stereotypien sind in allen Details fixiert, das heißt, das Pferd zeigt das immer gleiche Verhalten.

 

Beispiele für Verhaltensauffälligkeiten:

 

Koppen, Kopfschlagen, gegen Tür treten, Zähne wetzen, Zungenspiel, Weben, Scharren, Schnappen, Aggressivität, Selbstverletzung u. v. m.

Wie entstehen sie?

 

  • Fehler in der Haltung und Fütterung
  • Stress
  • Training
  • physisches & psychisches Unwohlsein

 

 

Der beste Weg aus der Verhaltensauffälligkeit und dem Trauma ist Wissen und Verständnis.

Pferdeverhalten richtig deuten zu können ist die Grundlage dafür mit Problemen jeglicher Art umgehen zu können. Die Wissenschaft, Verhaltens- & Lernpsychologie dienen hierbei als Grundlage.

 

 

 

 

Ursachen bekämpfen, anstatt Symptome zu behandeln.

 

 

 

 

 

 

 

"Erst wenn wir die Not hinter Verhaltensweisen unserer Pferde verstehen, können wir anfangen auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren." - Sarah Kohlhepp